Das Madonnenländchen - Buchen feiert!

Das Madonnenländchen

Wussten Sie, dass Buchen die heimliche Hauptstadt des "Madonnenländchens" ist?

Der Schriftsteller Hermann Eris verwendete den Begriff 1927 erstmals in seinem Romanerstling als freundlichen Gegenpol zu negativen Landschaftsbezeichnungen zum sogenannten Hinteren Odenwald. Busse spielte hierbei auf die für unsere Region typische Heiligenverehrung an, die sich in Bildstöcken, Hausmadonnen und Mariensäulen ausdrückt. Vermutlich hat ihn auch der markante “Platz am Bild” mit der einmaligen Mariensäule zu diesem Begriff inspiriert.

Quelle: Seidenspinner - Die Erfindung des Madonnenlands

(Un)nützes Wissen

Wussten Sie, dass in Eberstadt eine berühmte Schriftstellerin lebte?

Juliana von Stockhausen, die durch ihre Mutter verwandtschaftliche Beziehungen zur Eberstadter Linie der Rüdt von Collenberg hatte, wollte schon als Kind Schriftstellerin werden. Bereits kurz nach ihrem 18. Geburtstag wurde mit „Das große Leuchten“ ihr erster Roman veröffentlicht. Dem Erstlingswerk folgten viele weitere Bücher, in denen sie historische Ereignisse gekonnt mit Protagonisten aus ihrer reichhaltigen Phantasie verband. Einen Teil ihres Werks verfasste Juliana von Stockhausen auf dem Eberstadter Schloss, das lange Jahre der Wohnsitz der Schriftstellerin war. Juliana von Stockhausen war nicht nur eine sehr talentierte, sondern auch eine überaus fleißige Schriftstellerin. Nach der Deutschen Nationalbibliothek hat sie ganze 45 Bücher geschrieben und veröffentlicht.

Quelle: Gehrig - Mutige Frauen ihrer Zeit

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