Buchemerisch - Buchen feiert!

Buchemerisch...

...verbindet. Dialekt hat nach wie vor die Kraft Heimat und Identität zu schenken. Deshalb darf zum Jubiläum unsere einmalige Buchemer Mundart natürlich nicht fehlen.

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Postkarte "So schwätzt Buche"

Unser schönes Buchemerisch jetzt auch zum Versenden.

Wann: Mai 2023
Wo: im Buchener Einzelhandel und in der Tourist-Info

Hier geht es zu den Übersetzungen:

So_schwätzt_Buche_-_Übersetzungen_.pdf

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Mundart-Abend

Hans Slama, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Mudau lädt zum Mundart-Abend ein.

Wann: 07.03.2024
Wo:
Volksbank Franken Buchen

Vorgestellt wird unter anderem der Mundartweg sowie die Mundarttafeln in den Buchener Ortsteilen.

   Programm

 

 

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Mundart-Workshop

Zum Tag der Muttersprache bietet Dr. Isabell Arnstein von der Uni Tübingen einen Mundart-Workshop an.

Wann: 21.02.2024
Wo: Altes Rathaus Buchen

Unter Mundart versteht man die besondere Form der Sprache innerhalb einer Region. Den meisten ist dieser Begriff unter dem Synonym „Dialekt“ geläufig. Schaut vorbei und testet wie viel vom „Buchemer“ Dialekt in eurem Sprachgebrauch zu finden ist oder vielleicht noch fehlt.

Zum Internationalen Tag der Muttersprache suchen wir junge und junggebliebene Odenwälder, die Dialekt sprechen und unsere Heimatsprache pflegen und festhalten möchten. Mit Kaffee, Tee und Gebäck treffen wir uns im Alten Rathaus in Buchen um 14.30 Uhr in lockerer Runde und reden über (und im) Dialekt, über die Vielfalt der Ortsdialekte im Raum Buchen und über das Leben im ländlichen Raum. Moderiert von Isabell Arnstein, gefilmt von Lutz Berger wird an diesem Nachmittag ein filmisches Zeitzeugnis für die Region Buchen entstehen.

Der Internationale Tag der Muttersprache erinnert uns daran, dass viele Sprachen zu verschwinden drohen – dies weltweit. Bei global existierenden ungefähr 7000 Sprachen und unzähligen Dialekten versteht sich der Umstand von selbst, dass nicht alle verschriftlicht sind, sondern hauptsächlich mündlich gelebt werden. Sprachliche Vielfalt bedeutet immer auch eine identitätsstiftende kulturelle Vielfalt, die nach der UNESCO-Erklärung, Artikel 1, „als Quelle des Austauschs, der Erneuerung und der Kreativität für die Menschheit ebenso wichtig wie die biologische Vielfalt für die Natur“ ist. Beim Aussterben von Sprachen verschwinden also immer auch Identitäten, verschwindet Geschichte, verschwindet Heimat. Dabei scheint das Bedürfnis nach heimatlichem „Geborgen sein“ heute stärker denn je. „Hyggelig“ soll das Zuhause laut Wohnratgebern nun sein, „#MeTime“ ist ein Trend-Hashtag und bei der Auswahl der Klamotten will man sich nicht mehr einengen und sich auch sonst „authentisch“ zeigen. Ein allgemeiner Trend, der vielleicht der Sprachenbedrohung zu pass kommen könnte?

Auch einige deutsche Mundarten stehen auf der UNESCO-Liste für bedrohte Sprachen. Der Großraum des Ostfränkischen, das vereinfacht gesagt u.a. im fränkischen Bauland, in der Region Hohenlohe und in Tauberfranken gesprochen wird, gilt hier als „potenziell gefährdeter“ Dialektraum. Als „ernsthaft gefährdet“ gelten in Deutschland das Nordfriesische und das Saterfriesische. Südfränkisch, also das Dialektgroßgebiet, zu dem Buchen zählt, gilt noch nicht als gefährdet. Und damit das so bleibt, freuen wir uns auf viele Teilnehmer bei unserem Erzählcafé und bitten um Anmeldung bis zum 15. Februar per Email an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Text: Isabell Arnstein
Bild: Isabell Arnstein

 

 

 

 

(Un)nützes Wissen

Wussten Sie, dass in Buchen 2015 das Glockenspiel am Stadtturm installiert wurde?

Seit neun Jahren spielt das Glockenspiel im Buchener Stadtturm um kurz vor 10 Uhr, kurz vor 13 und kurz vor 16 Uhr verschiedene Melodien. Jahreszeitlich passend können hier verschiedene Lieder mit den 24 Glocken das Glockenspiels abgespielt werden. Die Kosten in rund 45.000 € wurden komplett aus Spenden finanziert – der größte Teil stammte aus einem der Stadt überlassenen Erbe.

(Quelle: Fränkische Nachrichten, 21.02.2015)

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