Für Häftlinge gekocht - Buchen feiert!

Für Häftlinge gekocht

Wussten Sie, dass die Mutter von Dr. Franz Burghardt für Häftlinge gekocht hat?

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts herrschte in Buchen ein großer Mangel an Gefängnissen. Viele Häftlinge wurden deshalb bei Privatpersonen innerhalb der Stadt verwahrt, so beispielsweise in der heutigen Zankgasse. Auch die Verpflegung leisteten Privatpersonen, die dafür entlohnt wurden. So erhielt die in der Linsengasse wohnende Agnes Burkert (später Burghardt) 330 Gulden für die Versorgung der kriminellen Vagantenfamilie Bauer. Agnes Burghardt war bereits 1804 Witwe geworden und musste fortan alleine für ihre zwei Söhne Joseph und Franz sorgen.

Quelle: 1250 Jahre Buchen

(Un)nützes Wissen

Wussten Sie, dass in Eberstadt eine berühmte Schriftstellerin lebte?

Juliana von Stockhausen, die durch ihre Mutter verwandtschaftliche Beziehungen zur Eberstadter Linie der Rüdt von Collenberg hatte, wollte schon als Kind Schriftstellerin werden. Bereits kurz nach ihrem 18. Geburtstag wurde mit „Das große Leuchten“ ihr erster Roman veröffentlicht. Dem Erstlingswerk folgten viele weitere Bücher, in denen sie historische Ereignisse gekonnt mit Protagonisten aus ihrer reichhaltigen Phantasie verband. Einen Teil ihres Werks verfasste Juliana von Stockhausen auf dem Eberstadter Schloss, das lange Jahre der Wohnsitz der Schriftstellerin war. Juliana von Stockhausen war nicht nur eine sehr talentierte, sondern auch eine überaus fleißige Schriftstellerin. Nach der Deutschen Nationalbibliothek hat sie ganze 45 Bücher geschrieben und veröffentlicht.

Quelle: Gehrig - Mutige Frauen ihrer Zeit

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