(Un)nützes Wissen - Buchen feiert!

(Un)nützes Wissen

Sie wollen sich ein wenig mit Ihrem profunden Wissen über Buchen brüsten?

Kein Problem. Wir veröffentlichen hier jede Woche dienstags um 10 Uhr ein neues Häppchen mit (un)nützem Wissen rund um Buchen. 2023 widmen wir uns im Wesentlichen der Kernstadt. Die 52 Wochen 2024 füllen wir mit Interessantem rund um unsere Stadtteile.

Jede Woche mehr (un)nützes Wissen rund um Buchen entdecken – einfach jede Woche wieder vorbeischauen!

Unsere bisherigen Portionen mit (un)nützem Wissen:

Huddelbätze auf Teneriffa

Wussten Sie, dass die Huddelbätze auch schon die Insel Teneriffa unsicher gemacht haben?

Im Frühjahr 1992 reiste die FG Narrhalla mit 100 Huddelbätzen und der Stadtkapelle mit 35 Musikern auf die “Insel des ewigen Frühlings” zum Carnaval de Tenerife. Nachdem noch eine Polonaise mit Musikeinlage während des Fluges veranstaltet worden war und das Flugzeug auf der Insel gelandet war, beherrschte der “Kerl wach uff” und der Buchener Narrengruß “Hinne Hoch” die Straßen der Inselhauptstadt Puerto de la Cruz.

Quelle: Broschüre Buchener Huddelbätze beim Carnaval de Tenerife

Besucher vom Mond

Wussten Sie, dass im Jahr 1930 Mondbewohner in Buchen waren?

Die Faschenacht lockte 1930 die ganze Welt in die badische Kleinstadt. Grund war die Faschenachtsgesellschaft, die zur großen Völkerbundstagung einlud. Neben den Völkern des Orients, Asiens und Grönlands, die sich in ihren Traditionskostümen präsentierten, genoss der US-Amerikaner den Umzug in seinem Automobil. Den faschistischen Diktator Mussolini konnten die Besucher auf einem großen Marmorblock betrachten. Das erste Mal auf einer Völkerbundstagung waren die phantastischen Gestalten der Mondbewohner, deren Mondrakete sich unter kolossaler Rauch- und Gestankentwicklung fortbewegte.

Quelle: Stadtarchiv Buchen Buchener Volksblatt 4. März 1930

Graf Zeppelin

Zeppelin über BuchenWussten Sie, dass Graf Zeppelin einst auch Buchen besuchte?

Anfang August 1930 überflog das stolze Luftschiff Graf Zeppelin (LZ 127) von Hettingen kommend die Stadt Buchen. Für die Bevölkerung war dies ein besonderes Ereignis, das die Buchenerin Susi Levi in einem humoristischen Mundart-Gedicht einfing. Nur für eine Fotografie reichte der kurze Überflug des Luftschiffs nicht aus. Eine nachträgliche Fotomontage des Fotoateliers Müller musste genügen.

Quelle: Buchen in alten Ansichten; Stadtarchiv

Eröffnung B27

Wussten Sie, dass die Umgehungsstraße (B27) 1981 eröffnet wurde?

Im Oktober 1981 konnte das neue Teilstück der B27 zwischen den heutigen Anschlussstellen Buchen-Süd (IGO) und Buchen-Nord eröffnet werden. Nach fünfjähriger Bauzeit war es dann endlich möglich, um Buchen herum zu fahren und die Stadt mit Abstand zu betrachten. Bis dahin verlief die B27 über die Walldürner Straße, die Vorstadtstraße und die Bödigheimer Straße.

Der Daunsee

Wussten Sie, dass der Daunsee oder Dauntalweiher zwischen Hettingen und Buchen erst 1978/79 gegraben wurde?

Der Daunsee beim Hettinger Hasenwald ist tatsächlich ein künstlicher See, der am Jubiläumsfest der Vogelfreunde Hettingen 1979 übergeben wurde. Damals zeigte sich der Daunsee noch "nackt". Die Bäume und Büsche, die den See heute umgeben, gab es 1979 noch nicht. Diese waren frisch ausgesät bzw. gepflanzt worden.

Der Name Neckar-Odenwald-Kreis

Wussten Sie schon, dass der Neckar-Odenwald-Kreis, dem Buchen seit 1973 angehört,
zuerst den Namen "Odenwaldkreis" trug?

Im Zuge der Landkreisreform hatte der benachbarte Landkreis Erbach seinen Namen zu Odenwaldkreis geändert. Auf badischer Seite wurde 1973 der (badische) Odenwaldkreis gegründet. Nach langer Diskussion erhielt der Neckar-Odenwald-Kreis im April 1974 vom Kreistag seinen Namen. Das heute noch gültige Wappen wurde dem Landkreis am 05.11.1975 verliehen.

(Un)nützes Wissen

Wussten Sie, dass es in Hettingen einen Kreuzweg gibt?

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Heimatvereins Hettingen konnte am 18. Juni 1978 der Hettinger Kreuzweg eingeweiht werden. Der Kreuzweg mit seinen 14 Stationenen läuft entlang des alten Wallfahrtsweg nach Walldürn zwischen Hohlwegkapelle und der Waldkapelle “Schönster Jesus auf der Wiese”. Die künstlerische Gestaltung der Stationen wurde durch die Firma Bernhard übernommen, die mit Muschelkalksteinen individuelle Reliefs gestaltete.

Quelle: Webseite Heimatverein Hettingen; Bildstockdokumentation Zemelka

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