(Un)nützes Wissen - Buchen feiert!

(Un)nützes Wissen

Sie wollen sich ein wenig mit Ihrem profunden Wissen über Buchen brüsten?

Kein Problem. Wir veröffentlichen hier jede Woche dienstags um 10 Uhr ein neues Häppchen mit (un)nützem Wissen rund um Buchen. 2023 widmen wir uns im Wesentlichen der Kernstadt. Die 52 Wochen 2024 füllen wir mit Interessantem rund um unsere Stadtteile.

Jede Woche mehr (un)nützes Wissen rund um Buchen entdecken – einfach jede Woche wieder vorbeischauen!

Unsere bisherigen Portionen mit (un)nützem Wissen:

Bankengründung

Wussten Sie, dass in Buchen kurz vor Weihnachten eine Bank gegründet wurde?

Am 23. Dezember 1867 beschloss der Buchener Gemeinderat, eine Spar- und Waisenkasse zu errichten. Diese sollte zum einen dafür Sorge tragen, dass mit dem Geld von unmündigen Waisen vorteilhaft und einwandfrei gewirtschaftet wird. Andererseits versprach man sich, dass die Bevölkerung ihre kleineren Ersparnisse sicher und zinstragend anlegen kann. Mitte der 1930er Jahre wechselte die Bezeichnung des Geldhauses in “Bezirkssparkasse Buchen”. Nach mehreren Fusionen entwickelte sich die heute bekannte Sparkasse Neckartal-Odenwald.

Quelle: Buchen in alten Ansichten 2, 125 Jahre Sparkasse Buchen-Walldürn

Karikiert

Wussten Sie, dass der Buchener Gemeinderat einen Karikaturist einmal öffentlich rügen wollte?

Die mehr als bescheidenen Straßenverhältnisse in Buchen Anfang der 1950er Jahren inspirierten den Künstler und RNZ-Karikaturist Dénes von Szebeny zu einer überspitzten Zeichnung. “Barrikaden, nein nur Buchener Straßenbilder.” So untertitelte Szebeny die Karikatur, die von vielen Buchenern und besonders vom Buchener Stadtrat nicht gut aufgenommen wurde. Die Räte empfanden die Zeichnung als eine Herabsetzung der Kreisstadt. Die Original-Tusche-Zeichnung hat sich erhalten und ist zurzeit in der Sonderausstellung “Buchen im Rad der Zeit” im Bezirksmuseum Buchen zu sehen.

Quelle: Wartturm 2023 Nr. 3-4

Hochzeitstorte

Wussten Sie, dass es in Buchen eine mineralische Hochzeitstorte gibt?

Aber nicht nur das Material, sondern auch das Alter und die Höhe sind bei der Hochzeitstorte in der Eberstadter Tropfsteinhöhle einmalige Besonderheiten. Der Stalagnat ist mit seinen rund 1-2 Millionen Jahren und seinen vier Meter übereinander geschichteten Kaskaden einer der schönsten Highlights der Eberstadter Höhlenwelten, vielleicht sogar einer der schönsten Tropfsteine Europas.

Quelle: Stadt Buchen

Wimmelbuch

Wussten Sie, dass es in Buchen wimmelt?

Der Buchener Künstler Davorin Manovic hat sich für das Stadtjubiläum “1250 Jahre Buchen” ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk überlegt: ein Wimmelbild über die Stadt Buchen. Auf acht wimmeligen Doppelseiten können Klein und Groß die traditionellen Buchener Feste und Tradition seit kurzem entdecken. Aber Achtung: das Buch beherbergt nicht nur auf jeder Seite wiederkehrende Figuren, sondern viele Buchener Bürgerinnen und Bürger wurden in dem Buch ebenfalls verewigt.

Quelle: Stadt Buchen

Größte Kunstsammlung

Wussten Sie, dass das Bezirksmuseum die größte Kunstsammlung eines jüdischen Künstlers außerhalb Israels betreut?

Der in Buchen geborene Ludwig Schwerin machte in der Weimarer Republik in Berlin als Künstler Karriere. Im November 1938 musste er aus Nazi-Deutschland flüchten und gelangte mit einem gefälschtem Pass über die Schweiz nach Palästina. Als Künstler konnte er dort rasch wieder Fuß fassen. Immer wieder stiftete Schwerin seiner Geburts- und Heimatstadt Buchen Gemälde, Zeichnungen und andere Werke. Durch weitere Anschaffungen wuchs die Schwerin-Sammlung des Museums zu einem beeindruckenden Umfang an.

Quelle: Wartturm 2023 Nr. 3-4

Nur eine Glocke

Wussten Sie, dass die Buchener Stadtkirche zeitweise nur eine Glocke besaß?

Der Glockenturm der Pfarrkirche St. Oswald beherbergte bis zum Ersten Weltkrieg insgesamt fünf Glocken. 1917 wurden zwei Glocken für den Krieg eingeschmolzen. Im Zweiten Weltkrieg schrumpfte das Geläut auf lediglich eine Glocke zusammen. 1949 erhielten die Buchenerinnen und Buchener drei neue Glocken, aber erst mit der Rochusglocke im Jahr 1976 wurde das Geläut wieder fünfstimmig.

Quelle: Museum-Digital

Pilatus I.

Wussten Sie, dass einst Pilatus I. über Buchen herrschte?

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die traditionsreiche Buchemer Faschenacht langsam wieder aufgenommen. Am 2. Januar 1946 gründete Adolf Hemberger einen neuen Elferrat. Als Präsident Pilatus I. regierte Hemberger in der fünften Jahreszeit über Buchen und prägte die Faschenacht in den kommenden Jahren nachhaltig.

Quelle: Wartturm 2023 Nr. 3-4

Mit Accent aigu

Wussten Sie, dass ein Buchener Maler seinen Namen eigenhändig verschönert hat?

Der Schlachtenmaler Wilhelm Emelé empfand seinen Familiennamen Emele als kindisch, weshalb er seinen Namen verschönern wollte. Zeitweise schrieb der in Buchen geborene Künstler seinen Namen mit drei Akzenten Émélé. Die ersten beiden Akzente verschwanden mit der Zeit, es blieb nur der Letzte übrig.

Quelle: Wartturm Oktober 2005

Rüdt'sches Eck

Wussten Sie, dass bei Buchen einst das größte motorsportliche Ereignis zwischen Neckar und Main stattfand?

Am Pfingstmontag 1950 dröhnten zum ersten Mal die Motoren auf dem neu errichteten Odenwaldring am Rüdt`schen Eck. Das Motorradrennen fand in der Folge fünf Mal statt und wurde jeweils von etwa 15.000 Zuschauern besucht.

Quelle: Heimatbuch Oberneudorf

Die Sumpfige

Wussten Sie, dass durch Buchen die “Sumpfige” führt?

Die Morre, die quer durch die Gemarkung der Neuen Stadt Buchen führt, hat ihren Ursprung im Ortsetter von Hettingen. Der Name Morre ist keltischen Ursprungs und bedeutet so viel wie die “Sumpfige”.

Quelle: 1200 Jahre Hettingen

(Un)nützes Wissen

Wussten Sie, dass es in Hettingen einen Kreuzweg gibt?

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Heimatvereins Hettingen konnte am 18. Juni 1978 der Hettinger Kreuzweg eingeweiht werden. Der Kreuzweg mit seinen 14 Stationenen läuft entlang des alten Wallfahrtsweg nach Walldürn zwischen Hohlwegkapelle und der Waldkapelle “Schönster Jesus auf der Wiese”. Die künstlerische Gestaltung der Stationen wurde durch die Firma Bernhard übernommen, die mit Muschelkalksteinen individuelle Reliefs gestaltete.

Quelle: Webseite Heimatverein Hettingen; Bildstockdokumentation Zemelka

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